Über mich

Hallo Ihr Lieben….

Vielleicht sind es am Ende die vermeintlich unscheinbaren Dinge, die uns am meisten bedeuten.

Der erste Kaffee am Morgen. Sonne, die noch warm auf der Haut liegt. Der Geruch von Wald nach einem Regentag. Ein Tier, das uns mit seiner ganz eigenen Art zum Lächeln bringt. Oder dieser Moment, in dem man für einen Augenblick nichts festhalten, nichts planen und nichts verstehen muss – sondern einfach da ist.

Ich interessiere mich für das Mensch sein. Nicht nur das, was sie zeigen, sondern auch das, was zwischen den Zeilen liegt.

Mich interessieren die Geschichten hinter den Geschichten: Nähe und Distanz, Vertrauen und Zweifel, das Ankommen und das Weggehen. Die kleinen Gesten, die manchmal mehr sagen als große Worte. Das, was uns zum Lachen bringt, was uns verletzt, was wir unbedingt festhalten wollen – und das, was wir irgendwann vielleicht lernen müssen loszulassen.

Gleichzeitig glaube ich daran, dass man die Welt mit offenen Augen betrachten darf, ohne sie dabei schönreden zu müssen. Mich berührt es, wenn Menschen füreinander da sind, sich tragen, wenn es schwierig wird, und einander daran erinnern, dass niemand alles allein schaffen muss. Und vielleicht gehört genauso dazu, auch dorthin zu schauen, wo es unbequem wird: zu den Widersprüchen, den Verletzungen, den Abgründen und den Dingen, über die wir lieber schweigen. In einigen Zeilen sollen Menschen eine Stimme bekommen, die sonst vielleicht leicht überhört werden.

Als angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin begegnen mir viele Geschichten. Sie haben mir noch einmal auf eine ganz besondere Weise gezeigt, wie verschieden wir Menschen unsere Welt erleben – und wie viel hinter einem Satz, einem Blick oder einem Schweigen verborgen sein kann.

Schön, dass du hier bist. Du machst einen Unterschied auf der Welt.